Tzatziki Rezept – cremig, knoblauchig und in nur 15 Minuten fertig. Der griechische Joghurt-Dip gehört zum Grillabend wie die Zange zum Rost und schmeckt genauso gut zu Fladenbrot, Gemüse oder gegrilltem Fleisch.
Doch eine Frage beschäftigt viele: Heißt es nun Tzatziki, Zaziki oder Tsatsiki? Die kurze Antwort: Alle drei Schreibweisen sind im Umlauf – die korrekte griechische Version lautet Tsatsiki, im Deutschen hat sich Zaziki durchgesetzt, international ist Tzatziki am weitesten verbreitet. Im Artikel klären wir das kurz – und liefern dir danach das Rezept.
Tipps für das perfekte Tzatziki
Damit das Tzatziki cremig wird und nicht wässrig, kommt es auf drei Dinge an.
- Die Gurke muss vor der Verarbeitung gut entwässert werden. Einfach hobeln, in ein Küchentuch wickeln und kräftig ausdrücken – das macht den größten Unterschied.
- Beim Joghurt gilt: griechischer Sahnejoghurt mit mindestens 10 % Fett. Normaler Joghurt macht den Dip dünnflüssig und geschmacklich flach.
- Beim Knoblauch entscheidet der eigene Geschmack. Eine Zehe reicht für ein mildes Ergebnis – wer es intensiver mag, nimmt zwei bis drei.
Wozu passt Tzatziki?
Tzatziki ist weit mehr als eine Beilage zum Grillen. Der cremige Dip passt zu Hähnchen, Lamm und Gyros genauso gut wie zu frischem Fladenbrot oder Pita. Als Dip für Rohkost und Gemüse macht er eine gute Figur, und in Wraps oder Sandwiches ersetzt er problemlos die Mayo. Auch zu Ofenkartoffeln ist Tzatziki eine Empfehlung wert.
Hier gibt es passende Rezepte, die zum Tatziki passen: Rezepte zum Braten & Grillen
Tzatziki, Zaziki oder Tsatsiki – das ist die richtige Schreibweise
Also, was ist nun die richtige Schreibweise von Zaziki? Laut Wikipedia lautet die korrekte griechische Schreibweise „Tsatsiki“ und die deutsche Schreibweise „Zaziki“. Geht man nach den Suchanfragen auf Google, werden im deutschsprachigen Raum vor allem die Begriffe Tzatziki oder Zaziki verwendet. Wir sprechen im Folgenden nun von Tzatziki Rezept.
So, nachdem wir nun geklärt haben, wie das Tzatziki wahrscheinlich geschrieben wird, können wir kurz über die Herkunft sprechen.

Herkunft des Tzatziki Rezepts – wer hat es erfunden?
Auch wenn viele von uns die Joghurt-Creme sofort als griechische Speise einordnen würden, ist es doch interessant zu wissen, dass hierzu auch heute noch Uneinigkeit besteht.
Neben den Griechen erheben nämlich auch die Türken Anspruch auf die ursprüngliche Herkunft des leckeren Dips. Ähnlich zum uns bekannten Wort Zaziki, heißt es in der Türkei sehr ähnlich: Cacık.
Also, was ist die Herkunft von Tzatziki? Die Herkunft ist nicht abschließend geklärt, denn sowohl in Griechenland als auch in der Türkei gibt es schon sehr lange Varianten der Joghurt-Creme. Ich würde jedoch trotzdem behaupten, dass die Mehrzahl von uns das Tzatziki als griechische Speise einordnen würde.
Kann man Tzatziki einfrieren?
Die Antwort lautet „Jein“. Es besteht aus griechischem Joghurt und Quark, die beim Einfrieren und wieder Auftauen auf jeden Fall Wasser absetzen. Auch die Gurken werden Wasser ziehen und deshalb auf jeden Fall matschig. Einfrieren kann man es also schon, jedoch muss man mit geschmacklichen und optischen Einbußen rechnen.

Wie lange kann man Tzatziki aufheben?
Will man selbstgemachtes oder frisch geöffnetes Zaziki aufheben, sollte man es auf jeden Fall in den Kühlschrank stellen. Dort hält es sich etwa 4 bis 5 Tage. Doch sind wir mal ehrlich – bei wem ist denn nach 4 bis 5 Tagen noch etwas übrig? 😀
Tzatziki Rezept – so gehts einfach und schnell
Ich kann euch wirklich nur empfehlen beim Tzatziki selbst machen griechischen Joghurt zu verwenden. Er ist weitaus cremiger als „normaler Joghurt“ und eignet sich deshalb hervorragend für die griechische Joghurt-Speise.
Kommen wir nun zum Rezept:

Tzatziki Rezept – das Original in nur 15 min
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Salatgurke und Knoblauch schälen. Die Salatgurke auf ein Küchentuch oder festes Zewa hobeln und anschließend die Feuchtigkeit herausdrücken. Den Knoblauch klein würfeln.

- Nun das Joghurt in eine Schüssel geben und den Knoblauch und die Gurken sowie einen Schuss Olivenöl hinzugeben. Das Ganze ordentlich durchmischen, salzen und pfeffern – optional etwas Dill dazu.

- Abschließend könnt ihr nochmal etwas Pfeffer darüber geben und das Tzatziki mit einer Scheibe Gurke dekorieren.

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Kommentare
Immer wieder lecker 😍